3. Dezember 2009

Coffee Lovers

Liebster, ...


(Bild von Andreas Kristensson unter cc-Lizens)
Zwei Liebende hinter dem Fenster und sie...

Ich bin das lange Warten nicht gewohnt,
Ich habe immer andre warten lassen.
Nun hock ich zwischen leeren Kaffeetassen
Und frage mich, ob sich dies alles lohnt.

Es ist so anders als in früheren Tagen.
Wie spüren beide stumm: das ist der Rest.
Frag doch nicht so. – Es lässt sich vieles sagen,
Was sich im Grunde doch nicht sagen lässt.

Halbeins. So spät! Die Gäste sind zu zählen.
Ich packe meinen Optimismus ein.
In dieser Stadt mit vier Millionen Seelen
Scheint eine Seele ziemlich rar zu sein.
(1933)

Einfach so...

Der Ernsthaftigkeit und der Kälte entgegen. Durex

Sour times on the road

Trip-Hop ist schön...

"... nobody loves me

It's true
Not like you do"

Portishead "Sour Times" (aus dem Album: Dummy, 1994)


To pretend no one can find

The fallacies of morning rose
Forbidden fruit, hidden eyes
Curtises that I despise in me
Take a ride, take a shot now

Cos nobody loves me
Its true
Not like you do

Covered by the blind belief
That fantasies of sinful screens
Bear the facts, assume the dye
End the vows no need to lie, enjoy
Take a ride, take a shot now

Cos nobody loves me
Its true
Not like you do

Who oo am I, what and why
Cos all I have left is my memories of yesterday
Ohh these sour times

Cos nobody loves me
Its true
Not like you do

After time the bitter taste
Of innocence decent or race
Scattered seeds, buried lives
Mysteries of our disguise revolve
Circumstance will decide ....

Cos nobody loves me
Its true
Not like you do

Cos nobody loves me
Its true
Not like you
Nobody loves.. me
Its true
Not, like, you.. do
[Quelle]

Portishead "Roads" (aus dem Album: Dummy, Liedtext)

16. November 2009

Will zu dem Wind, der Lieder bläst

* * *
In einem Streit der zwei Geschlechter
Bleibst du der Stärkere und lebst.
Ich liege auf dem Boden und verblute.
Ich geb' mich hin, bis Luft vergeht.

Vergeblich sind mir deine Worte,
So unnütz deine Liebe ist.
Ich kann nicht glauben, ich will nicht.
Will zu dem Wind, der Lieder bläst.

16. November 2009


(Bild von S.)

15. November 2009

Wenn eine Frau ein Telegramm "Ich liebe dich" sendet

Lange gab es keine Beiträge zu der Kinokunst. Einen Film mag ich besonders. Es ist "Ein Mann und eine Frau" ("Un homme et une femme") von Claude Lelouch aus dem Jahre 1966 mit Anouk Aimée und Jean-Louis Trintignant in den Hauptrollen.

Zwei nachdenkliche Augenblicke daraus.

Der Auto-Monolog von Jean-Louis:

und diese Szene mit der wunderschönen melancholischen Musik:


"(...) „Ein Mann und eine Frau“ reduziert die romantische Beziehung zwischen zwei Menschen auf das wesentliche, abstrahiert völlig von den „Zutaten“ und Beigaben, den Unterfütterungen der romantischen Komödie respektive der romantischen Tragödie, wie wir sie alle zur Genüge kennen. Anne (Anouk Aimée) ist irgendeine Frau, Jean-Louis (Jean-Louis Trintignant) irgendein Mann, beide haben ein Kind, (...) Bei einem Besuch der Kinder verpasst Anne den Zug zurück nach Paris, und die Rektorin bittet Jean-Louis, Anne in seinem Auto mitzunehmen. (...)

Lelouch ist im wahrsten Sinn des Wortes anti-modern, wenn man dies auf den gängigen Liebesfilm und die damit verbreiteten Klischees bezieht. „Un homme et une femme“ enthält keine Klischees und ist doch romantischer als jede Hollywood-Romanze. Den Film beherrscht eine unproblematische Schwerelosigkeit, ein gut 100 Minuten dauerndes angenehmes Gefühl, und trotzdem ist er nicht problemlos. Lelouch schafft sozusagen Urformen von Mann und Frau, Archetypen, in denen jeder Betrachter ein bisschen sich selbst wiederfinden kann, ohne nicht zugleich zwei konkrete Menschen, eben Anne und Jean-Louis, zu zeigen, die sich einem konkreten Augenblick in einer konkreten Umgebung hingeben. (...)

Wir haben uns mehr oder weniger alle an eine bestimmte Form der romantischen Komödie oder Tragödie gewöhnt, das heißt vor allem an ihre unrealistischen, verträumten und zum Teil albernen Zutaten, und vor allem an ihre immer wieder reproduzierten Handlungsstränge. Aus diesem Grund ist ein in dieser Hinsicht schnörkelloser Film wie „Ein Mann und eine Frau“ ungewohnt, gewöhnungsbedürftig. Man muss sich auf ihn einlassen können, in ihn eintauchen können, um seine Widersprüche und Kontraste, seine Zartheit und seine Romantik empfinden, um den Augenblick genießen zu können." weiter lesen

3. November 2009

A Thousand Kisses Deep

Bin verliebt in seine Stimme...

Das gesprochene Gedicht von Leonard Cohen "A Thousand Kisses Deep"


Don't matter if the road is long

Don't matter if it's steep
Don't matter if the moon is gone
And the darkness is complete
Don't matter if we lose our way
It's written that we'll meet
At least, that's what I heard you say
A thousand kisses deep

I loved you when you opened
Like a lily to the heat
You see, I'm just another snowman
Standing in the rain and sleet
Who loved you with his frozen love
His second hand physique
With all he is and all he was
A thousand kisses deep

I know you had to lie to me
I know you had to cheat
You learned it on your father's knee
And at your mother's feet
But did you have to fight your way
Across the burning street
When all our vital interests lay
A thousand kisses deep

I'm turning tricks
I'm getting fixed
I'm back on boogie street
I'd like to quit the business
But I'm in it, so to speak
The thought of you is peaceful
And the file on you complete
Except what I forgot to do
A thousand kisses deep

Don't matter if you're rich and strong
Don't matter if you're weak
Don't matter if you write a song
The nightingales repeat
Don't matter if it's nine to five
Or timeless and unique
You ditch your life to stay alive
A thousand kisses deep

The ponies run
The girls are young
The odds are there to beat
You win a while, and then it's done
Your little winning streak
And summon now to deal with your invincible defeat
You live your life as if it's real
A thousand kisses deep

I hear their voices in the wine
Who sometimes did me seek
The band is playing Auld Lang Syne
But the heart will not retreat
There's no forsaking what you love
No existential leap
As witnessed here in time and blood
A thousand kisses deep

Quelle

Über die Entstehung dieses Gedichtes, das später zu einem Lied wurde, gibt es hier eine kurze Information.

20. Oktober 2009

Hinreißender Streit

Ein geniales Video: Streit zur 5. Symphonie von Beethoven



Diese Szene gehört zu einer der ersten Sketch Shows "Your Show of Shows", die 1950-1954 auf NBC ausgestrahlt wurden. Bemerkenswert ist, dass die Sendung live übertragen wurde. Schauspieler: Sid Caesar und Nanette Fabray.
(Übersetzt aus der Videobeschreibung)

Kleines Hintergrundwissen zum Entstehen der Fünften Symphonie:

Sie wird oft auch als Schicksalssymphonie genannt.
"
Die ersten Skizzen Beethovens zur 5. Sinfonie, deren Entstehung ein Kompositionsauftrag des oberschlesischen Grafen Franz von Oppersdorff zugrunde lag, sind in den Jahren 1803 und 1804, also zwischen dem Abschluss der Eroica und vor den Arbeiten an der 4. Sinfonie (vollendet im Herbst 1806), entstanden. Die Fertigstellung des Werkes erfolgte im Jahr 1807 und im Frühjahr 1808, in dem auch die Arbeiten an der 6. Sinfonie abgeschlossen wurden. Damit kann die musikalische Aussage des Werkes auch im Zusammenhang mit der ab 1798 beginnenden Taubheit Beethovens sowie dessen erschütternder Erkenntnis im Heiligenstädter Testament (1802) gesehen werden. Im Juni 1808 bot Beethoven das Werk dann in Erwartung besserer Bezahlung dem Verlag Breitkopf & Härtel an.

Schließlich wurde das Werk, nun auf den Grafen Rasumowski, dem später auch die drei Streichquartette op. 59 gewidmet wurden, sowie den Fürsten Lobkowitz umgewidmet, im Jahr 1809 verlegt. Über die Gedanken und Motivationen Beethovens zur 5. Sinfonie lässt sich wenig sagen, da keine Äußerungen von ihm selber dazu überliefert sind. Die meisten angeblich authentischen Aussagen Beethovens beruhen auf den Aussagen seines Sekretärs Anton Schindler und sind als äußerst fragwürdig zu beurteilen. So meinte Beethoven nach Schindler: „Den Schlüssel zu diesen Tiefen gab dessen Schöpfer selber, als er eines Tages mit dem Verfasser über die demselben zu Grunde liegende Idee sprach, mit den Worten: So pocht das Schicksal an die Pforte, indem er auf den Anfang des ersten Satzes hinwies.“ Ungeachtet der Tatsache, dass keine originären Aussagen Beethovens vorhanden sind, wird das Werk von Musikwissenschaftlern als Bindeglied zwischen der 3., 7. und 9. Sinfonie gesehen, in denen Beethoven zu einer vollkommen eigenständigen sinfonischen Tonsprache gelangte." wikipedia

19. Oktober 2009

Das Unberührbare berühren..

Aus dem Interview mit dem israelischen Autor Amos Oz: Meine bösen deutschen Nächte
"Welche Erfahrungen verdanken Sie der deutschen Literatur?


In den fünfziger Jahren, als Teenager und in meinen frühen Zwanzigern, habe ich Deutschland so sehr verabscheut, dass ich schwor, nie deutsche Produkte zu kaufen, Deutschland nie zu besuchen und nie deutsche Freunde zu haben. Das einzige, das ich nicht boykottieren konnte, war die deutsche Literatur, weil ich sonst das gleiche getan hätte, wie die Nazis. Ich las also in Übersetzung die Romane von Heinrich Böll, von Siegfried Lenz, Günter Grass und Ingeborg Bachmann - die Bücher aller großen Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Und diese Schriftsteller öffneten mir die Augen und das Herz, sodass ich Deutschland nicht länger verachten konnte. Sie boten mir Gelegenheit, meine eigenen Vorurteile zu zerschlagen, und als ich Deutschland 1982 zum ersten Mal besuchte, war ich durch das Lesen dieser Bücher vorbereitet.
(...)

Worin liegt die Schönheit der Wüste?

Das habe ich in einigen meiner Bücher zu beschreiben versucht, ich will Ihnen also nur dieses sagen: Ich mache jeden Morgen einen kurzen Spaziergang in die Wüste - noch vor Sonnenaufgang und meist nicht länger als zwanzig Minuten. In meinem Teil der Welt handelt es sich um eine Bergwüste, nicht um eine Ebene. Es gibt Pfade in dieser Wüste, und wenn man einen von ihnen entlanggeht, tritt man in die Fußstapfen von Menschen, die vor tausenden von Jahren lebten. Von Schäfern und Nomaden, von Kamelkaravanen. Doch wenn man aus dem Pfad heraustritt, geht man einen Weg, den nie zuvor ein menschlicher Fuß beschritten hat, und diese Vorstellung macht für mich die Besonderheit der Wüste aus.

Erleben Sie diese Spaziergänge als ein Gleichnis für Ihre Arbeit als Schriftsteller?

Das haben Sie ganz richtig erkannt. Wenn ich schreibe, trete ich in die Spuren meiner großen Vorfahren und Mentoren und versuche zugleich, in neues, unbekanntes Land vorzudringen. Es ist wie in der Liebe. In der Liebe tust du Dinge, die Abermillionen von Menschen vor dir getan haben, und dennoch erscheint es dir wie das allererste Mal.

Worin besteht die Erotik des Schreibens?

In dem Verlangen, das Unberührbare zu berühren." weiter lesen


9. Oktober 2009

One

Es klingt Johnny Cash "One".

In der Fensterscheibe konnte man die Bewegungen eines Ventilators erkennen. Sie spiegelten sich in der dunklen, undurchlässigen Luft und flimmerten. Als ob hinter dem Glas, in der Schwerelosigkeit der schwarz-dicken Nacht ein alter Kinoprojektor mit einem in Staub gefangenen Stummfilm kämpfen würde. Krächzend und mühevoll. Spüren konnte sie auch die kalten Stöße - auf der Haut ihrer Beine wehte der leise Wind.

Den heißen Tag verbrachte sie in einer fremden Wohnung. Sie hatte den Schlüssel, um die Tür aufzusperren, verlegt. Wegzugehen hatte sie auch nicht vor und blieb den ganzen Tag allein. Auf dem Bett, im dünnen gelben Leinenkleid. Weiße beschriftete Blätter bedeckten ihre Beine. Sie tippte auf der Schreibmaschine, dachte zusammen und nach. Schrieb, zerriss das Papier und schimpfte leise auf sich, wenn kein Wort zum Tippen vorhanden war.


Am Abend wurde es kühler. Die Kleidung klebte nicht mehr an ihr und aus dem Fenster gegenüber hörte sie zunächst Bewegungen, später empores Stöhnen. Eine Frau gab sich gerade ihrer Leidenschaft hin, der Mann kam ihr genauso laut und hektisch nach. Wieso nennt man das "Kommen"? Und nicht Ankommen, Entkommen, Entgleisen, Schmelzen, Verschmelzen.
Woher kommt man und wohin? Die Stimmen verschwanden. Sie war nicht eifersüchtig auf sie. Entnahm das Wichtigste... - Leben.

Wer war sie in dieser Nacht. In jener fremden Stadt. Großstadt. War sie selbst mit ihr verschmolzen, mit dem Pulsieren der steigenden Dunkelheit der Nacht?
Das Zimmer roch nach Vanille. Es war verschütteter Cappuccino - das Pulver mit dem chemischen Beigeschmack von Vanille. Ihr Gastgeber liebte Kaffee, sogar im Kühlschrank lag ein kleines Häufchen davon auf der grünen Untertasse. Um schlechte Gerüche zu absorbieren, - schrieb er auf dem Zettel. Sie liebte seine komischen Kleinigkeiten. Den Cappuccino besorgte er jedes Mal für sie.

Die Fliesen im Badezimmer waren nass und der Geruch des frisch genommenen Bades kitzelte ihre Nase. Holzige Früchte waren das; intensiver, als ihre sanft-gewöhnten weiblichen. Sie verkleinerte seine neue Kollektion an Plastikflaschen von der Badekante und genoss saubere Feuchtigkeit auf ihrer Haut. Sie brauchte nichts anzuziehen und fühlte sich frei.
Wiedergeboren. Fremd. Nah. Ihm nah, ohne dass er da war.

Sie gaben oft einander ihre Wohnungen, um die Leben von seiner Großstadt und ihrer Provinz zu vertauschen. Sie gaben oft einander ihre Leben. Den Mann hat sie noch nie gesehen, er war ihr aber jahrelang vertraut. Sie verband eine Emotionalität, die tief hinter dem Wort "Zuneigung" stand und über dem Wort "Liebe" ihre Wurzeln fand. Sie liebte ihn auf bestimmte Weise, er sie auch. Sie lebten es auf besondere, intensive Art aus, ohne je einander berührt zu haben. Gerade das machte es aus, den Reiz daran. Während er mit seiner Verlobten lebte, sie mit ihrem Partner, waren sie in den Domizilen von einander immer allein. Solo. Ihre Leben gehörten jedem von beiden.
Wenn sie sich in dieser Fremde befand, verschwanden jegliche Bindungen und Fesseln des Alltäglichen. Sie genoss es, in seiner Wohnung gleichzeitig Gast und Bewohnerin zu sein.

Mittlerweile kannte sie seine Anzüge und Hemden, seinen Geschmack in Schuhen und Unterwäsche, seinen Rasierklingen und Wasser. Sie kannte fast alle seine Bücher, suchte immer nach Neuzugängen, blätterte genüsslich und neugierig in ihnen, entdeckte Spuren seiner Zigarettenasche dazwischen.

Sie stellte sich gerne vor, was er in ihrem Haus tat.
Ob er genauso ihre Kleider- und Büchervorlieben kannte. In der Nähe ihres Hauses lag ein kleiner See. Die Natur stimmte sogar ihn sehnsüchtig. Nachdenken. Seine Gedanken waren wie ein Teppich, auf dem man sich ausbreitete, wenn man alles hinter sich lassen wollte. Ein Teppich aus Gras und aus Wasser, um auf dem Rücken zu schwimmen. Er spürte das Wasser - das leise, kalt-warme Wasserschlüpfen unter sich. Man war eingetaucht, der Rest der Welt kümmerte nicht mehr. Sie konnte nicht schwimmen. Wenn sie die Augen schloss, konnte sie sich vorstellen, wie er das tat. Es war angenehm, wenn die Wellen trugen, wenn man zum Einen mit dem Wasser wurde, ihm vertraute und sich auf dem Rücken des Wassers treiben ließ. Sein Rücken und der nasse jenige vom See. Wenn man es konnte, sich entspannt liegen zu lassen und mit minimalen Kraftaufwendungen zum Fisch zu werden. Man wurde dann leicht.

Sie nahm ein Bad, er nahm sein Bad im See. Beide waren in ihren Gedanken so nah und so fern frei. Ob er an sie auch dachte?..

Sommer-Herbst 2009

Für jemanden zum Geburtstag.

1. Oktober 2009

Marianne Faithfull "Crazy Love"

Intimität und Klänge des mich überrumpelnden Oktobers...



Marianne Faithfull "
Crazy Love" (Aus dem Album "Before the Poison")

Lyrics: Marianne Faithfull
Music: Nick Cave & The Bad Seeds

Hated by all and everywhere he goes
Blazing contempt for human life and lies,
Murder as art and what he knows he knows
From life and fear in other people's eyes

Crazy love is all around me,
Love is crazy love is kind
But I know somehow you'll find me
Love is crazy, love is blind

She walks the boulevard without a care,
Knowing too much but having come so far
Pretending life is just a game you play for nothing,
Loving no-one and nowhere

Crazy love is all around me,
Love goes crazy given time
But I know somehow you'll find me
Love is crazy, love is blind

She looks as if expecting a surprise,
Maybe an encounter that will change her life
Not knowing hot from cold or good for bad,
If life is just a joke or if it makes her sad

Crazy love is all around me
Love is crazy love is kind
But I know somehow you'll find me
Love is crazy, love is blind

Quelle